Kobudo

Kobudo bedeutet „alte Kampfkunst“ und beinhaltete ursprünglich die Kampfkünste mit und ohne Waffen.

Um ein tieferes Verständnis für die Möglichkeiten und Techniken des Karate Do zu bekommen ist es sinnvoll auch die Waffen des Kobudo kennen zu lernen. 

Das Training dieser Waffen fördert nicht nur die Konzentration, Körperbeherrschung, Geschicklichkeit und Koordination, sondern auch das Verständnis für die Körperbewegungen insgesamt und so wird das Verständnis für die Bewegungen und die Techniken des Karate Do verbessert.

 

Die meisten Waffen des Kobudo entstammen Arbeitsgeräten und die Geschichte des Kobudo ist kaum von der Geschichte des Karate Do zu trennen.

Alle Kampfkunstexperten Okinawas waren und sind auch Meister im Umgang mit den traditionellen Waffen. 

Die Waffen des traditionellen Okinawa Kobudo (Bo, Tonfa, Sai, etc.) bilden eine ideale Ergänzung unserem traditionellen Okinawa Shorinryu Karate Do. Auf denselben Bewegungsprinzipien basierend ermöglichen sie eine Verbesserung unserer Grundtechniken (Kihon) und geben uns ein tieferes Verständnis für unsere „Hüft-Becken (jap. Hara) Arbeit“.

 

 

 

 

Foto:  Oscar Higa, Dojo Mülheim 2005